Freitag, 30. März 2007

Coming home


Ich bin wieder da!

Fast pünktlich um halb zwei bin ich am Freitag Nachmittag in Kloten gelandet! Meine Schwester Myriam, die mich auch vor drei Monaten an den Flughafen gebracht hat, wartete mit Riesensmile auf mich! Es war so schön, sie endlich wieder in die Arme zu nehmen.
Durch meine etwas kurzfristigen Verlängerungspläne konnten viele nicht zum Flughafen kommen. Alle hatten früher mit mir gerechnet und sich zum Teil sogar extra frei genommen. Sorry liebe Leute, ich hab's einfach verpennt Euch rechtzeitig zu informieren!!








Myri stand mit einem wunderschönen, selbstgemalten Bild da!













Zu Hause haben mich Willkommensbriefe und Blumen erwartet, mein Handy klingelte die ganze Zeit mit Willkommens-Grüssen! Unglaublich.... ich habe mich über alles riesig gefreut!

Das Heimkommen ist mir so auch viel leichter gefallen. Die Temperaturen haben mich erst zwar ein bisschen geschockt, aber alles in allem ist es ja herrliches Frühlingswetter und ich freue mich über die grünen Wiesen, die klare Luft und geniesse es nun doch, zu Hause zu sein!

Am Montag geht es wieder mit Arbeiten los! Mein Lieblingsspruch ist ja: Ich habe in diesem Jahr noch nie gearbeitet! ;-) Das wird sich am Montag ändern!





Donnerstag, 29. März 2007

Heimflug.... Sydney - Brisbane

Auf dem Inlandflug von Sydney nach Brisbane hatte ich meinen Fensterplatz auf der richtigen Seite, um wunderschön auf die Küste runter zu sehen. Den ganzen Weg, den wir mit dem Mietwagen zwischen den beiden Städten zurück gelegt hatten, habe ich noch einmal aus der Höhe gesehen.

Es kamen so viele Erinnerungen und viel Wehmut auf, weil diese geniale Zeit nun vorbei ist. Ich bin extrem dankbar, dass ich das erleben durfte und kann nur jedem empfehlen, die lange Reise auf sich zu nehmen, und sich dieses sensationelle Land anzuschauen!!

Bondi Beach, Sydney

Port Macquarie
















Geliebtes Byron Bay










Kurz vor Brisbane

Mittwoch, 28. März 2007

Bye bye, Aussie!


Nun ist es also soweit... morgen fliege ich heim! Mit Packen, auf Wiedersehn feiern und Souvenirs kaufen bin ich ein bisschen "busy"... darum die Sydney-Fotos erst mal ohne grossen Text! Ich werde aber bestimmt noch ein paar Tage weiter schreiben zu Hause. Wie mein Heimkommen und der Start am neuen Job so laeuft.
Danke allen, die so fleissig mit gelesen und mir immer so lieb Feed-back gegeben haben. Das hat mich sehr motiviert!
Freue mich, Euch alle bald wieder zu sehen!

Manly - Mein letzter Tag!

Ein Tag am schoenen Beach von Manly. Die Fahrt mit der Faehre war ein Highlight fuer sich. Und der Strand hat mir auch sehr gut gefallen. Da wuerde man es locker noch ein paar Tage aushalten...











Montag, 26. März 2007

Sydney by night

Heute abend sind wir einem Tipp meines Schwagers in spe - Marco - gefolgt und haben das hübsche, kleine Thai-Restaurant "Stir Crazy" in Kirribilli besucht. Es hat nur wenige Tische, die waren dafür aber fast alle besetzt! Wir haben den letzten freien Tisch erwischt! "BYO" hiess es hier wie in vielen australischen Restaurants. Das heisst "Bring your own", übersetzt "Bring deinen eigenen"... gemeint ist Alkohol. Diese Restaurants haben keine Lizenz, um Alkohol auszuschenken. Man kann also sein Bier oder seinen Wein selber mitbringen.... witzig, nicht?
Wir haben soooo köstlich gegessen und die Portionen waren viel zu gross! Aber kein Problem in Australien. Man nimmt die Resten einfach in einer kleinen Plastikbox mit!


Kirribilli liegt am anderen Ende der Harbour Bridge und es war klar, dass wir den Verdauungsspaziergang über diese berühmte Brücke machen. Einmal mehr war ich einfach überwältigt von dieser Stadt! Der Blick aufs Opernhaus und auf die Skyline bei Nacht war umwerfend!






Es war einmal mehr ein superlustiger, unvergesslicher Abend! Wir sind echt ein cooles Trio und ich mag nicht daran denken, dass ich die beiden übermorgen verlassen muss...



SkyTower

Heute waren Connie und ich auf Shoppingtour in der Stadt. Rund um den Sydney SkyTower haben wir die unzähligen, tollen Kleiderläden durchgestöbert.

Nach erfolgreichen Einkäufen wollten wir dann doch noch den Tower erklimmen. Aber nicht zu Fuss... die Dame am Lift sagte uns, es würde eine Stunde dauern, die Treppen zu steigen. Mit dem Lift waren wir in 45 Sekunden oben ;-)

Es war keine Überraschung, dass Sydney auch von oben einfach nur wunderschön ist!

Der Blick Richtung Osten zur Hafenbucht hinaus:















Darling Harbour:















Blick Richtung Harbour Bridge und Operahouse:











Freitag, 23. März 2007

Sydney - just amazing!


Heute sind wir über die Harbour Bridge nach Sydney hinen gefahren. Es war ein unglaubliches Gefühl. Ich habe vom Beifahrersitz aus runter aufs Opernhaus gesehen, und wie es im Reiseführer steht, habe ich eine Gänsehaut bekommen!
Ich bin überwältigt von Sydney! Ich hätte nicht gedacht, dass ich so Gefallen an dieser Stadt finden werde, nachdem ich ja so Fan von Melbourne bin. Aber Sydney hat mit dieser einzigartigen Hafenlage, dem unglaublichen Opernhaus und der beeindruckenden Skyline halt auf den ersten Blick viel mehr zu bieten!!




Das ist Darling Harbour...
Und hier das einzigartige Opernhaus.... Kosten des Baus: Über 100 Mio. Dollar (entsprechen 100 Mio. Franken)




Als erstes haben wir in Sydney das Auto abgegeben, was uns nicht so einfach gefallen ist. Es war halt super bequem, mit dem Van rumzufahren und die Gepäckschlepperei hatte sich so auch auf ein Minimum beschränkt. Nun hiess es wieder alles buckeln und tragen!

Donnerstag, 22. März 2007

Stockton Beach - 32 km lang!

Zum Glueck sind wir laenger in Port Stephens geblieben. Die 32 km-langen Duenen bei Stockton waren sensationell. Es war ein heisser, wunderschoener Tag, aber zum Glueck ging immer eine Meeresbrise.

Wir sind mehr als eine Stunde ueber die Duenen und am Strand entlang gewandert. Mit einem 4x4-Auto haette man in den Duenen rumfahren koennen. Unser Auto war aber natuerlich kein 4x4. Dafuer hat uns ein Aussie beim Vorbeifahren gefragt: Need a lift? Da haben wir natuerlich nicht "Nein" gesagt, sind kurzum auf den Pickup raufgehuepft und sind bequem mit ihm zum Beach gefahren. War cool :-)


Mittwoch, 21. März 2007

Ein Hostel vom Feinsten

Auf meiner ganzen Reise habe ich ja allerlei Arten von Unterkuenften erlebt! Unser letzter Stop vor Sydney war nun der Hoehepunkt aller Backpacker-Unterkuenfte. Es heisst Melaleuka Backpackers und liegt in Anna Bay in der Port Stephens-Region. Kleine Holzkabinen mitten im Gruenen, und wie es der Lonely-Planet (Reisefuehrer) voraussagte, lebt man da zusammen mit Koalas und anderen lokalen Tieren. Tatsaechlich hat da eines Abends ein kleiner Koala unseren Weg gekreuzt. Und der Chef des Hostels hatte ein kleines Kaenguruh zur Pflege.

Witzig war ja, dass wir die Autobahnausfahrt nach Port Stephens gar nicht gefunden haben und eigenlich schon zu weit gefahren waren. Der naechste Ort war dann Newcastle, welches auch recht bekannt ist. Aber mir hat's da ueberhaupt nicht gefallen. Zum Glueck war Michael noch fit, obwohl wir schon einige Stunden gefahren sind und unkompliziert wie er ist hat er vorgeschlagen, halt nochmal ne Stunde zurueck zu fahren. Beim zweiten Mal hat's dann geklappt und das hat sich echt gelohnt!

Die Etagenbetten waren mal wieder sauber und nicht uralt, die Bettwaesche war angenehm, die Boeden und Decken geputzt. Wir hatten einen Kuehlschrank im Zimmer und einen Balkon mit Tisch und Stuehlen. Echter Luxus. Die Kueche war sauber und gut ausgestattet und der Garten und die Terasse einfach total gemuetlich. Wir haben morgens in der Sonne gefruehstueckt....

Peter - so heisst der Chef - war ein total cooler Typ und hat sich am Abend zu uns gesetzt und mit uns geplaudert. Der war auch schon in Deutschland und in der Schweiz und an vielen anderen Orten. Er ist total angefressen vom Schifahren, der erste Australier, den ich getroffen habe, der regelmaessig (in Australien) zum Skiing geht. Es war so nett da, dass wir kurzfristig beschlossen haben, eine Nacht laenger zu bleiben.



Sonntag, 18. März 2007

Wunderschoenes Byron Bay mit Lighthouse

Byron Bay ist ein verruecktes Pflaster. Nach dem fast utopischen Surfers Paradise, kommt man hier wieder auf den Boden zurueck, aber nur um auch gleich zu merken, dass man ohne weiteres sofort wieder abheben kann. Ich meine damit, dass man hier in einem netten, gemuetlichen Ferienort ankommt, der locker mit allen bekannten Mittelmeer- und Karibik-Oertchen mithalten kann. Restaurants, Bars, Clubs reihen sich der Strasse entlang, wunderschoene Straende mit vielen Wassersportmoeglichkeiten oder einfach nur ruhigen Abschnitten fuer suesses Nichtstun. Es ist ein Ort, der definitiv zum laengeren Bleiben einlaedt. Schade, dass ich keine Zeit mehr habe :-(


Auf den Fotos ein paar Eindruecke der fantastischen Landschaft!





Samstag, 17. März 2007

Crazy Surfers Paradise

Man glaubt es erst, wenn man es selber gesehen hat! Surfers Paradise ist einfach "unbelievable"! Ich haette nicht gedacht, dass es so gross ist, und dass die Haeuser so hoch sind!

Der Strand ist wunderschoen! Lustig ist, dass man immer wieder mal fuer eine Stunde Schatten hat, weil die Sonne hinter einem Hochhaus verschwindet :-)

Die Vorstellung, dass Leute hier leben, ihren Alltag verbringen... verrueckt! Um ein paar Tage Urlaub zu machen ist es hier ja ganz amuesant. Aber nie und nimmer koennte ich hier leben!






In Surfers habe ich endlich Claudia wieder getroffen. Mit ihr war ich ja in Melbourne in der Schule und sie hat die Reise in der anderen Richtung als ich gestartet. Hier haben sich unsere Wege nun wieder gekreuzt. Es war schoen, ihre Erlebnisse zu hoeren und ich genoss es, mal wieder so richtig in Schweizerdeutsch zu tratschen. Meine deutschen Freunde sassen nur mit grossen Augen daneben und haben selten was verstanden (gemein, nicht... :-)

Nach unserem feinen italienischen Essen setzten wir uns in eine Bar und bestaunten das Publikum. Man sieht alles in Surfers: total Ausgeflippte, Tussies, Penner, schoene Surferboys (!) und leider sehr viele Betrunkene und Bekiffte.... Naja, wir wollten da nicht aus dem Rahmen fallen und haben ganz schoen mitgefeiert! Es war ein toller Abend.

Am andern Tag haben wir Claudia noch mal zum Fruehstueck getroffen (um 12.00 h :-) und sind mit ihr zum Q1-Tower gelaufen, wo wir diese schoenen Fotos von oben machen konnten.


Der Tower gehoert zu den hoechsten Gebaeuden der Welt, ist 322 Meter hoch und hat 78 Stockwerke! Es ist das hoechste Wohngebaeude der Welt! In nur etwa 30 Sekunden hat uns der Lift nach oben gefuehrt, aus er dem Ohren-Blubb hat man nicht viel gemerkt!










Falls es jemand interessiert, hier noch mehr zum Tower: http://www.skyscraperpicture.com/Q1.htm

Danach ging die Reise fuer uns drei weiter, Claudia bleibt noch ein bisschen in Surfers Paradise!

Dienstag, 13. März 2007

Straddie (North Stradbroke Island)

Ein weiteres Highlight auf meiner Reise, die jetzt schon ganz schoen dem Ende entgegen geht...

Wir sind wieder auf eine Faehre gestiegen, in der Naehe von Brisbane. Auch Stradbroke Island - von den Einheimischen liebevoll "Straddie" genannt - ist touristisch noch nicht so ueberlaufen. Wir haben uns eine ganz feine Unterkunft geleistet. Eine Wohnung, mit drei Schlafzimmern (gigantisch, wieder mal ein eigenes Schlafzimmer!!), zwei Baedern, einer super Kueche, schoenem Wohnzimmer und einem grossen Balkon mit Meerblick! Traumhaft!





Wir sind zwei Naechte da geblieben. Tagsueber haben wir die schoenen Straende genossen, an welchem man zwar nicht ueberall baden konnte. Die Stroemung und die Wellen waren sehr stark!


Abends haben wir gekocht und auf unserem Balkon die Aussicht und das Rauschen des Meeres genossen. Total relaxed waren diese Tage auf Straddie! Nun sind wir gewappnet fuer das Partylife, das uns in Surfers Paradise und in Byron Bay erwarten wird!








Samstag, 10. März 2007

Great Keppel Island

WOOOW, war das paradiesisch. Die Great Keppel Island ist noch ein Geheimtipp, nicht allzu touristisch! Die Faehre brachte uns in diese kleine Welt fuer sich. Es hat keine Strassen da, die kleinen 4x4-Buggys der Resorts und Hostels holen die Koffer von der Faehre ab. Das holpert ganz schoen, wenn die ueber den Sandstrand fahren ;-)

Das Hostel war ganz ruhig und herzig. Kein Laerm mehr nach 21.00 Uhr, nix mit Rauchen im ganzen Hostel-Areal, was fuer Michael hiess, immer durch den Sand stampfen, vor den Hosteleingang :-), alles ruhige Leute... keine Party! Mir war das ganz recht, ich habe die Ruhe genossen und vorallem: Endlich im Meer baden! Oberhalb an der Ostkueste war Baden ja nicht moeglich, wegen den Quallen.

Eigentlich wollten wir wandern auf dieser Insel. Da es keine Strassen, Autos, Busse gibt, wandert man halt an die schoenen Buchten. Und man koennte super schnorcheln! Aber es war extrem heiss und ich war einfach zu kaputt. Am Beach vor unserem Hostel konnte man auch schnorcheln, wir haben einfach nicht so viel gesehen!

Great Keppel Island war ein weiteres Highlight! Ich haette es nicht gedacht, aber die Ostkueste Australiens ist einfach phantastisch!

Freitag, 9. März 2007

Yaamba



Auf dem Weg von Airlie Beach nach Rockhampton, haben wir in einem Pub in Yaamba gestoppt. Wir wollten eigentlich nur was Essen, sind dann aber mit den Leuten da ins Gespraech gekommen und hatten es total lustig. Das waren alle Locals, Truck Fahrer, Bauern, Minenarbeiter... alles einfache, liebe Leute und ich habe so richtig was vom australischen Landleben mitgekriegt.

Wie man knapp noch sehen kann, hat Little John hier auf dem Bild eine Gitarre in der Hand.... jaaaa, ich hab mit ihm gesungen!! Country Roads, Amazing Grace, Waltzing Mathilda..... war echt cool!


Mittwoch, 7. März 2007

Endlich Beachlife und Sonne

Puh, die Zeit vergeht jetzt aber ploetzlich schnell!!! Jetzt hab ich nur noch drei Wochen vor mir!

Inzwischen bin ich schon in Airlie Beach, dem Tor zu den wunderschoenen Withsunday Islands. Aber auf meinem Weg von Cairns hierhin habe ich natuerlich noch ein paar erwaehnenswerte Dinge erlebt!

Meinen letzten Tag in Cairns habe ich noch mit Connie und Michael verbracht. Connie hat sich kurzfristig fuer eine sechstaegige Tauchtour entschlossen und Michael war ein bisschen unschluessig, was er in dieser Zeit tun soll. Mir war es natuerlich sehr recht, dass er sich entscheiden konnte, mit mir bis Townsville und zur Magnetic Island zu fahren. Es macht einfach mehr Spass mit Reisebegleitung, als alleine. Linda, eine andere Freundin Michaels, ist dann auch mit uns gefahren... ach ja - by the way - wir haben ein Auto gemietet!

Also ging's los in Richtung Townsville! Auf dem Weg haben wir einen Lunch-Stop in Mission Beach eingelegt. Schon hier habe ich einen ersten Eindruck dieser wunderschoenen Ostkueste erhalten! Linda kannte ein schoenes Hotel auf einem Huegel, von welchem wir ueber die Bucht und auf die kleinen, vorliegenden Inseln kucken konnten! Gorgeous!!

Naechster Halt war in Tully, die Stadt mit den meisten Regenfaellen in ganz Australien. Ihr Rekord liegt bei 7.9 m pro Jahr. Als Erinnerung daran steht ein 7.9 m-hoher Stiefel am Ortseingang. Gegen Abend kamen wir dann in Townsville an. Unser Hostel gleichte zwar einem Gefaengnis, war riesengross und etwas unpersoenlich, aber wir kriegten ein Dreierzimmer fuer 50 Dollar... das war doch ein Schnaeppchen.

Am andern Tag haben Michael und ich die Faehre nach Magnetic Island genommen und uns diese kleine, gruene Insel mit vielen kleinen Buchten angeschaut. Sie heisst Magnetic Island, weil Captain Cooks Kompass beim vorbeifahren kaputt ging und er sich gedacht hat, dieses Insel muss magnetische Kraefte haben. Der Horseshoe-Strand direkt vor unserem Hostel war wunderschoen... aber leider konnte man nicht baden, es hat Jellyfish! Wir haben dafuer eine Wanderung (mit Flip-Flops) ueber den Huegel zu einer anderen Bucht gemacht!


Unterwegs haben wir ein paar Schweizer und Hollaender vom Hostel getroffen... die waren zum Teil sogar barfuss! Zu Hause schuettle ich ja den Kopf ueber solche Leute... aber hier passt das irgendwie ;-) Die Bucht war ein Traum! Ich mochte Magnetic Island! Diese grossen Steinbrocken die wie willentlich aufeinander gestapelt aussehen, beeindruckten mich.

Der naechtste Tag war ein Pechtag! Erst haben wir die Faehre um eine halbe Minute verpasst, und als wir nach zwei Stunden warten mit der naechsten Faehre zurueck in Townsville waren merkte Michael, dass er seinen Pass im Hostel auf Magnetic Island vergessen hatte.... aergerlich! Aber in Australien ist das alles kein Problem! Die Leute sind so freundlich! Das Hostel hatte den Pass gefunden und wird ihn in unser naechstes Nachtquartier senden! Wir gehen mal davon aus, dass das klappt!



Ja, gestern sind wir dann von Townsville nach Airlie Beach gefahren. Wieder an wunderschoenen Straenden, Regenwaldbergen, Zuckerrohrfeldern und Flusslandschaften vorbei! Dieses Land ist einfach unglaublich schoen. Unser Hostel hier hat einen Pool und liegt etwas erhoeht = super Aussicht! Ich hatte endlich wieder Mal Gelegenheit Waesche zu waschen. Ausserdem haben wir gestern Abend ein richtiges, italienisches Restaurant gefunden und haben sehr gut italienisch gegessen und wieder einmal Rotwein getrunken. Ich bin ja sonst ziemlich unter die Biertrinker gegangen hier. Es trinken einfach alle Bier und der Wein ist meistens teuer und den roten servieren sie sowieso immer zu warm! Umso mehr habe ich das gestern Abend getroffen.

Heute bleiben wir noch in Airlie Beach. Ich will mich nachher mal umhoeren, ob ich vielleicht noch auf einen Scenic Flight ueber den Inseln komme... Aufs Segelschiff - was hier natuerlich das Highlight ist - moechte ich nicht. Ich fuehle mich einfach nicht wohl auf dem Wasser!

Freitag, 2. März 2007

Abenteuer Regenwald

Ich bin gerade von einer zweitaegigen Tour in den Regenwald zurueck gekehrt! Wir sind gestern morgen in Cairns losgefahren nach Port Douglas, in eine Art Zoo, wo man die Tiere des Regenwaldes zu sehen bekam. Die bunten Voegel mit ihren speziellen Rufen und Liedern haben mich am meisten fasziniert. Es hatte auch Kaenguruhs, Koalas (die man auch streicheln konnte), Fledermaeuse, und natuerlich Krokodile. Letztere haben sich aber vor mir versteckt. Die Wallabies (kleine Kaenguruhs) waren suess. Die kommen ganz nahe, weil sie gewohnt sind, gefuettert zu werden!
Dann sind wir nach Mossman Gorge weiter gefahren, eine eindrueckliche Regenwald-Schlucht, wo uns der Guide wieder allerlei Interessantes erzaehlt hat. Es gibt ganz gefaehrliche Pflanzen im Regenwald, mit Widerhaken oder giftigen Ausduenstungen. Er hat Tiere geortet, welche wir Touris niemals selber gesehen haetten. Natuerlich tarnen die sich alle total gut! Am Ende der Wanderung durch die Schlucht sind wir zu einem Fluss gekommen, in dem man baden konnte (ich hab nicht... ;-).
Danach sind wir weiter zum Daintree River gefahren. Ein breiter Fluss, der auch Heimat von Krokodilen ist. Auf einer stuendigen Flussfahrt suchte unser Guide entlang des Flusses nach weiteren Regenwald bewohnern. Wir haben ein junges (6-jaehriges) Krokodil gesehen, eine Schlange auf einem Baum, einen Kingfisher-Vogel (wunderschoenes Tier)... es war cool! Es gibt keine Bruecke ueber diesen Fluss, sondern eine Faehre. Die Autos fahren also auf die Faehre und werden die ca. 50 m ruebergeschifft.
Weiter ging's dann nach Cape Tribulation! Hoch oben in North Queensland gibts keine Elektrizitaets-Verbindung mehr (auch kein Handyempfang, natuerlich) Strom wird mit Diesel-betriebenen Generatoren erzeugt. Speziell an dieser Region ist, dass der Regenwald bis ans Meer grenzt. Der Strand ist wunderschoen natuerlich. Unser Nachtquartier war ein Hostel der Hippieszene. Die meisen vom Personal da sind Rasta-Typen. Die Zimmer waren ziemlich stinkig und die Betten klein. Alles war alt und ein bisschen vergammelt... Haette ich nicht so viel Spass mit Connie und Michael aus Deutschland gehabt, waere ich da wohl recht verzweifelt gewesen. Aber zu dritt haben wir das Beste aus dem Abend gemacht und sind bis spaet bei 1, 2, 3 Bier in der Bar gesessen.
Heute morgen nach dem Fruehstueck haben wir drei uns dann alleine auf einen Dschungel-Spaziergang gewagt. Natuerlich verziehen sich die Tiere, wenn man staendig quatscht auf dem Boardwalk... aber wir haben doch ein paar Spinnen, Krebse, Tropenhuehner und natuerlich wunderschoene Pflanzen gesehen.
Am Ende unserer etwa zweistuendigen Wanderung kamen wir an ein Wasserloch, das zum Baden freigegeben war. Dies war uns ganz recht, denn uns war total heiss und im Meer kann man zur Zeit wegen den Quallen nicht baden. Also versuchten wir irgendwie in das Wasserloch zu kommen und kaempften uns durch den tropischen Wald. War irgendwie abenteuerlich und wir mussten dann auch richtig klettern und durchs Wasser waten und um unsere trockenen Sachen im Rucksack bangen. Am Schluss hatten wir aber dann unser erloesendes Bad und ich war total hin und weg von diesem Anblick ueber mir, als ich auf dem Ruecken im Wasser gelegen bin. Palmen, riesige Farne, gruen-gruen-gruene Pflanzen waren wie ein Dach ueber unserem speziellen Naturpool... es war genial! Und ich war so dankbar dass ich Michael und Connie getroffen habe, denn alleine waer ich da niemals hingegangen.
Ja, und jetzt treff ich die beiden dann gleich noch auf ein Bier, bevor sich unsere Wege wieder trennen!